Mittwoch, 17. September 2014

6. E-Mail-Marketing


! Klausurrelevant:

Welche Mails und Formulare sind für den Anmeldeprozess erforderlich?
  • Anmeldeformular
  • Anmeldeformular mit Fehleranalyse
  • Dankesseite (TY-Page), evtl. mit Marketing-Content
  • E-Mail mit einem Aktivierungslink (single sign, d.h. einmal gültig)
  • Seite zur Bestätigung der Aktivierung, evtl. mit Marketing-Content
  • optional: Willkommensseite (besser weglassen, da überflüssig und diese den Abmeldebutton enthält)

Hinweis:
  • Ein freebee sollte dem Newsletterabonnenten erst nach Bestätigung des Aktivierungslinks zur Verfügung gestellt werden. 
  • Die Personalisierung der E-Mails ist nicht in allen Branchen notwendig. 


Wie gewinnt man Leser für einen Newsletter?
  • Option der Newsletteranmeldung in den Kaufprozess integrieren
  • Ein Freebee oder einen Gutschein anbieten
  • qualitativ hochwertige Hintergrundbilder und schöner Style erhöhen Anmelderate
  • viral url, man darf E-Mails an alle Mitglieder versenden, aber man bekommt auch von allen Mitgliedern Werbung (dafür sollte man eine extra-E-Mail-Adresse einrichten).
  • man kann E-Mail-Adressen einkaufen, aber Vorsicht: man sollte man nur bei seriösen Anbietern (z.B. Hoppenstedt) einkaufen, da Mitarbeiterwechsel, Fake-Adressen, temporäre Adressen, u.s.w.
Erfahrung von Wenda: E-Books (als Buch dargestellt) funktionieren als Freebee besser als eine Videoreihe.

! Klausurrelevant:

Welche rechtlichen Rahmenbedingungen müssen im E-Mailmarketing berücksichtigt werden?
  • Anwendung des Double-Opt-In-Verfahren (einen doppelten Bestätigungsprozess) bei der Gewinnung neuer E-Mail-Empfänger, d.h.
    • Nutzer gibt seine Daten in ein Formular ein
    • Der Nutzer bekommt anschließend eine E-Mail mit einem Aktivierungslink
    • Durch den Klick auf diesen Aktivierungslink bestätigt der Nutzer, dass es dem Empfang der E-Mails zustimmt.
  • Impressumspflicht (mindestens ein Link zu Impressum und Kontaktdaten im Footer)
  • Abmeldelink muss vorhanden sein
  • im B2B ist ein nicht werblicher Erstkontakt zulässig, im B2C ist diese Erstanfrage nicht erlaubt
  • seriöse Anbieter machen einen Adressabgleich mit  der Robinsonliste (eine Liste, in die sich Privatpersonen eintragen können, um sich vor ungewollter Werbung zu schützen)

In der Liste liegt das Geld 1 € pro Abbonement im worst case.

Ist es sinnvoll E-Mailadressen einzukaufen?
  • sollte man nur bei seriösen Anbieter einkaufen, z.B. Hoppenstedt
  • Vorsicht: Mitarbeiterwechsel, Fake-Adressen, temporäre Adressen
  • deshalb Adressen lieber über eine eigene Squeeze-Page selbst erwerben

! Klausurrelevant:

Was ist eine Squeezepage? Eine Seite zum Ausquetschen der E-Mail-Adresse. Der Webseitenbesucher soll sich bei einem Newsletter anmelden.

    Um Traffic auf die Squeezepage zu bekommen sollte man eine Werbekampagne starten (z.B. mit Google Adwords). Wenn sich nur wenige eintragen, sollte man alternative Squeezepage-Varianten ausprobieren und danach schrittweise die anderen Seiten optimieren. Ein Webprojekt dauert circa ein Jahr.


    ! Klausurrelevant:

    Was ist eine Whitelist? Organisationen wie die CSA (Certified Sender Alliance) sorgen dafür, dass ihre Mitglieder bei den großen Mail Access Providern wie web.de oder GMX whitegelisted werden, das heißt standardmäßig von Spam-Filtern nicht ausgemustert werden. Das ist aber noch keine Garantie für die Zustellung zum Endempfänger. Zustellgarantie besteht nur, wenn der Empfänger den Newsletter in sein persönliches Adressbuch aufnimmt.Viele große Firmen sind bei Google in der Whiteklist gemeldet.

    Was ist ein Blacklist? Server- und clientseitige Blacklists werden zur Filterung von nicht vertrauenswürdigen E-Mails eingesetzt. Wenn sich ein versendender Mailserver auf einer Blacklist befindet, wird die E-Mail sofort aussortiert und abgewiesen. 
    Tools: 
    Inspiration:
    • Zalando-Newsletter als Best-Practice (50 € Gutschein, wenn man sich für den Newsletter einträgt)
    • Die Seite von Herrn Schmitz, Anmeldelink auf der Startseite ( ein Beispiel für eine Squeezepage)
    Sonstiges:
    • Statistiken zu Onlinemarketing gibt es z.B. auf Statista.
    Wichtiger Merksatz: Sprecht ihr alle an, sprecht ihr keinen an.

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